Weinprobe zuhause organisieren: So gelingt die perfekte Rosé-Verkostung
- Enzmann Winery
- 27. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Eine Weinprobe zuhause ist einfacher zu organisieren als man denkt, und macht mehr Spass als ein Restaurantbesuch. Man trinkt in entspannter Atmosphäre, redet über das was man schmeckt, und entdeckt Weine auf eine Art, die im Alltag selten passiert. Ob zu zweit, mit Freunden oder als Abend mit der Familie: Hier ist wie man es richtig macht.
Das Konzept: Blind oder offen?
Offene Verkostung
Man kennt alle Weine, die Flaschen stehen auf dem Tisch, man probiert der Reihe nach. Das ist entspannt, lehrreich und eignet sich gut für Einsteiger. Man kann über die Weine reden, die Etiketten lesen, die Hintergründe erklären.
Blinde Verkostung
Die Flaschen sind verpackt oder in braunen Papiertüten versteckt, man schmeckt und urteilt ohne zu wissen was man trinkt. Viel lustiger, oft überraschend, manchmal demütigend. Auch teure Weine schneiden nicht immer gut ab, wenn man nicht weiß was man trinkt. Das ist das Schöne daran.
Wie viele Weine und welche?
Für eine Rosé-Verkostung zuhause empfehlen wir vier bis sechs Weine. Mehr wird unübersichtlich und die Gaumen ermüden. Eine sinnvolle Auswahl könnte sein: ein klassischer Provence-Rosé aus Frankreich, ein deutscher Rosé im selben Stil, ein eher fruchtiger Rosé als Kontrast, und ein Schaumwein-Rosé als Einstieg. Das ergibt eine Geschichte, die man während des Abends erzählen kann.
Ein besonders spannender Vergleich: BENIQUE Rosé vom Bodensee gegen Whispering Angel oder Miraval aus der Provence. Beide sind im Provence-Stil, beide sind trocken und elegant, und beide zeigen sehr deutlich, was Terroir bedeutet: dieselbe Philosophie, unterschiedlicher Charakter.
Das richtige Glas
Das Glas macht mehr Unterschied als die meisten denken. Ein gutes Weinglas mit bauchiger Form und engem Rand konzentriert die Aromen und lässt den Wein vollständig zur Geltung kommen. Billige schmale Gläser lassen die Aromatik flüchten. Für zuhause reicht ein einziges Glasmodell für alle Weinsorten, solange es bauchig und groß genug ist. Pro Person ein Glas reicht, das zwischen den Weinen kurz ausgespült oder abgetrocknet wird.
Reihenfolge und Menge
Immer vom Leichtesten zum Schwersten verkosten, also Schaumwein zuerst, dann leichte Weissweine oder Rosés, dann schwerere Weine. Beim Rosé-Abend: Schaumwein-Rosé zuerst, dann von hell zu dunkler, von leicht zu körperreicher. Pro Wein reichen 5 bis 7 Zentiliter pro Person für eine Verkostungsportion, das ergibt bei sechs Weinen weniger als eine halbe Flasche pro Person.
Dazu servieren: Was passt?
Während einer Weinprobe soll das Essen den Wein begleiten, nicht dominieren. Gute Optionen: weisses Brot oder Baguette zum Neutralisieren zwischen den Weinen, milder Weichkäse wie Brie oder Chèvre, ungesalzene Cracker, Trauben, ein wenig Prosciutto. Starke Geschmäcker wie Oliven, scharfer Käse oder Essig verfälschen den Eindruck des nächsten Weins.
Wie man über Wein redet ohne Experte zu sein
Es gibt keine falschen Antworten bei einer Weinprobe zuhause. Wer sagt 'der schmeckt nach Sommer', liegt genauso richtig wie wer sagt 'ich erkenne Kirsche und etwas Pfefferwürze'. Hilfreiche Leitfragen für den Abend: Was riechst du als erstes? Ist er leicht oder schwer? Bleibt der Geschmack lang oder verschwindet er schnell? Würdest du ihn nochmal kaufen?
Unser Vorschlag: BENIQUE Rosé-Probe
Wer einen entspannten Einstieg in die Welt des eleganten Rosé sucht, bestellt das BENIQUE Mix-Paket mit 3 Flaschen Rosé und 3 Flaschen Pinot Noir Rot. Ein Abend mit Freunden, die Flaschen blind eingepackt, und die Frage: Welcher ist der Rosé, welcher der Rotwein, und welchen würdet ihr nochmal kaufen? Die Antworten überraschen meistens.
BENIQUE ist direkt bestellbar auf benique-wine.com, versandkostenfrei ab 6 Flaschen.


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